Avengers: Chris Pratt steht zu Star-Lords Tat

Viele Fans hassen den Guardian of the Galaxy seit Avengers: Infinity War. Der Schauspieler Chris Pratt verteidigt jedoch die fatale Handlung seines Charakters: Er würde es immer wieder tun.

Nach dem neuesten Teil des Marvel Cinematic Universum , der seit einigen Wochen im Kino läuft, ist der Charakter Peter Quill alias Star-Lord bei vielen Fans unten durch. Kurz bevor die Avengers den berüchtigten Handschuh, mit dem Thanos die Macht der Infinity Steine kontrollieren kann, von der Hand des Antagonisten ziehen konnten, trat Peter auf den Plan. Ohne diesem Werkzeug wäre Thanos einfach zu besiegen und der Sieg der Avengers wäre zum greifen nah gewesen. Doch ehe es so weit war, erfuhr Star-Lord vom Tod seiner geliebten Gamora, die ihr Ziehvater höchstpersönlich ermordet hat. Die Gefühle gingen mit ihm durch, er nahm Rache, indem er Thanos ins Gesicht schlug. Mantis, die versuchte den Bösewicht mit ihren Fähigkeiten ruhig zu stellen, wurde dadurch beinahe abgeworfen. Thanos hatte wieder Macht über seinen Körper und so führte eins zum anderen, unter anderem zu seinem tödlichen Finger schnipsen.

In einem Interview nimmt der Schauspieler Chris Pratt nun Stellung zu dieser verheerenden Tat:

Schau, der Typ hat gesehen, wie seine Mutter gestorben ist, er sah seine Vaterfigur in seinen Armen sterben, er war gezwungen, seinen eigenen biologischen Vater zu töten. Und nun musste er den Verlust der Liebe seines Lebens hinnehmen. Also ich denke, dass er auf eine Weise reagiert hat, die sehr menschlich ist und ich denke, dass die Menschlichkeit der Guardians of the Galaxy das ist, was sie von anderen Superhelden abhebt. Ich denke, selbst wenn wir es hundert Mal täten, würde ich nichts verändern.

Die erwähnten hundert Mal hat Doctor Strange wohl sogar in seinen 14 Millionen möglichen Ausgängen gesehen. Auch der Punkt über die Menschlichkeit der Guardians lässt sich nicht abstreiten. Szenen, die wir in kaum einem anderen Superhelden Film sehen: Rocket fordert den Arm eines Gefangen, Star-Lord befindet Tony Starks Plan für schlecht, Drax und Mantis erklären, was sie gut können. Szenen wie diese haben uns Zuschauer wohl nicht nur einmal zum Lachen gebracht und dafür gesorgt, dass wir uns besser in diese verrückte Figuren hineinversetzen können. Auch Regisseur Joe Russo, der mit seinem Bruder gemeinsam den Film inszenierte, bestätigte die Menschlichkeit von Star Lord und dass er sich in einer sehr emotionalen Situation befand.