Pokémon GO: Fans sind sauer auf Niantic!

In Pokémon Go sollten nun alle Trainer das Update für die Glücks-Pokémon erhalten haben und deswegen sind nun auch die Glücks-Pokémon freigeschaltet – allerdings eben erst zwei Tage, nachdem eine Nachricht in der App dieses neue Feature etwas missverständlich als „live“ angekündigt hat. Trainer, die bereits auf der Jagd nach Glücks-Pokémon ihre ältesten Pokémon getauscht haben, sind nun sauer auf die Entwickler.

Nun sind alle Hoffnungen berechtigt, dabei ein Glücks-Pokémon zu erhalten, das nachfolgend weniger Sternenstaub fürs Power Up benötigt. Die Entwickler von Niantic haben zumindest in den Abendstunden des 25. Juli 2018 angekündigt, dass die Glückspokemon nun verfügbar sind – via Twitter. Genauso, wie sie zuvor am 24. Juli 2018 nur via Twitter unmissverständlich verkündeten, dass die Glücks-Pokémon noch nicht verfügbar sind, zumindest solange nicht, bis alle Plattformen aktualisiert sind.

Und da liegt der Knackpunkt. Denn die Ankündigung des neuen Features in Pokémon Go ließ jeglichen Hinweis darauf vermissen, dass die Glücks-Pokémon eben noch nicht im Spiel angekommen sind. Zumal es zeitgleich irritierend war, dass viele Trainer-Geräte bereits am 24. Juli das neue Update gezogen haben – Erfahrungspunkte fürs Versenden für Geschenke, eine Sortierungsfunktion der Freundesliste und ähnliche Features waren darin bereits enthalten.

Allerhand Trainer rund um den Globus haben angefangen, in der Hoffnung auf ein Glücks-Pokémon, vor allem die Pokémon zu handeln, die sich bereits besonders lange in ihrer Sammlung befinden. Denn erinnert euch daran: Je länger sich ein Pokémon in eurer Box befindet, desto größer die Chance, dass das Taschenmonster beim Tausch zu einem Glücks-Pokémon wird.

Nach der Ankündigung also, dass nun die Glücks-Pokémon freigeschaltet wurden, regen sich diejenigen, die mit dem Tauschen schon vorher losgelegt haben, berechtigterweise auf. Die Fans von Pokémon Go, die etwa kein Twitter benutzen, hatten keinen Schimmer davon, dass die Glücks-Pokémon also erst jetzt aktiviert sind. Bleibt nun abzuwarten, ob die Entwickler bei Niantic wenigstens mit einer Entschuldigung reagieren werden.